Von einem Preisnachlass (Skontoabzug), der durch die Zahlung einer Rechnung innerhalb einer bestimmten Frist (Skontofrist) gewährt wird, kann man selbst dann profitieren, wenn man für die vorzeitige Zahlung einen Kontokorrentkredit in Anspruch nehmen muss. Warum und wann genau dies zutrifft, zeigt Ihnen der Skontorechner anhand nur weniger Eingaben.
Da sich der Zinssatz Ihres Skontos nur auf die Skontofrist bezieht, berechnet der Skontorechner zunächst den entsprechenden Jahreszinssatz. Anschließend wird dieser effektive Jahreszinssatz mit dem Zinssatz Ihres Kontokorrentkredits verglichen, der ebenfalls per annum (p.a.), also jährlich, angegeben wird.
Hintergrund ist folgender: Solange der effektive Jahreszinssatz des Skontos über dem Zinssatz Ihres Kontokorrentkredits liegt, ist es sinnvoll, den Skontoabzug zu nutzen, da die Ersparnis durch den betreffenden Skontoabzug größer ist als die für den Kontokorrentkredit anfallenden Zinsaufwendungen. Es ist daher in der Regel günstiger, die Kreditlinie bei der Hausbank in Anspruch zu nehmen, als das Zahlungsziel voll auszuschöpfen und die Rechnung ohne Abzug von Skonto zu begleichen. Dabei muss natürlich gewährleistet sein, dass über den entsprechenden Betrag eine Kreditlinie besteht und diese nicht unvereinbart überschritten wird.
Probieren Sie selbst:
Geben Sie die wenigen Daten in die weißen Felder des Skontorechners ein und klicken Sie anschließend auf "Berechnen". Das Programm ermittelt automatisch den Skontoabzug in Euro, den effektiven Skonto-Jahreszinssatz sowie die entsprechende Differenz zum Kontokorrentkredit und spricht eine Empfehlung aus, ob für Sie der Skontoabzug auch bei Inanspruchnahme eines Kontokorrentkredites sinnvoll ist.


